Kurz gesagt: Weil Kaffee direkt nach dem Rösten am meisten Aroma hat.
Der Hintergrund: Kaffeebohnen sind die Kerne der Kaffeekirsche. Nach der Ernte sind sie grün, fast geruchlos und lange haltbar , als Rohkaffee kann man sie problemlos lagern und transportieren. Erst beim Rösten passiert das Entscheidende: Durch die Hitze entstehen mehrere hundert Aromastoffe, die aus der grünen Bohne den Kaffee machen, den du kennst und morgens riechst.
Ab diesem Moment beginnt aber auch die Uhr zu ticken. Sauerstoff, Licht und Wärme lassen den gerösteten Kaffee oxidieren , ein ganz natürlicher Prozess. Der Geschmack nimmt dabei langsam ab, die Aromen verflüchtigen sich. Schlecht wird der Kaffee dadurch nicht, er verliert nur nach und nach das, was ihn besonders macht. Du kennst das vielleicht: Eine frisch geöffnete Packung duftet deutlich intensiver als eine, die schon ein paar Wochen offen steht.
Deshalb gilt: Je frischer geröstet, desto mehr schmeckst du. Genau darum rösten wir in kleinen Chargen und schicken dir deinen Kaffee frisch aus der Rösterei ,ohne lange Lagerzeiten dazwischen.
Was du selbst tun kannst, damit dein Kaffee lange frisch bleibt: Lagere ihn kühl, trocken und gut verschlossen , am besten in der Originalverpackung, denn ihr Ventil lässt CO2 raus, aber keinen Sauerstoff rein. Und wenn du ganze Bohnen kaufst und erst kurz vor dem Brühen mahlst, holst du noch mal spürbar mehr Aroma in die Tasse.